Das Moghulat Oron

Das Neue Oron

Das neue Lehen (‚Moghulat‘) Oron befindet sich im Südosten des Reichs der Rosen (www.reich-der-rosen.de), auf dem Kontinent Mythodea, auch Mitraspera genannt (www.mythodea.de). Es umfasst Felswüste im Westen sowie den Übergang zur Steppe im Osten und liegt an der Straße von Tinderos gen Süden. Da an der östlichen Küste, jenseits von Oron, ein Hafen errichtet wird, ist von der bestehenden Straße eine Wegkreuzung gen Osten geplant. Diese sowie Bau und Überwachung der Oststraße wird fortan Oron obliegen.

Die erste und wichtigste Siedlung, Alsahav (?Die Goldene?) genannt, nutzt eine bestehende Oase, die Wasser und fruchtbaren Boden in dieser Wüstenlandschaft verspricht. Die weitere Ausrichtung Orons orientiert sich an dieser Oase und an der Wegkreuzung.

Auf der ersten Ebene am Wasser werden Getreide sowie Blumen, Kräuter, Gemüsearten und Gewürze angebaut. Auf der zweiten Ebene gedeihen dank eines durchdachten Bewässerungssystems verschiedene Obstsorten wie zum Beispiel Feigen, sowie der für Oron sehr wichtige Wein und verschiedene Teearten. Die dritte Ebene besteht vorrangig aus Dattelpalmen und bietet zugleich auch Schatten für andere Pflanzen und genügsame Tiere wie Ziegen, Kamele, Schafe, Esel und Rinder.

Als äußerer Ring werden die meisten Gebäude zunächst aus Lehm errichtet werden, auch wenn langfristig edle Bauten aus Stein geplant sind. Der Bau des ersten Steingebäudes, welches als Palast zukünftig die Priesterschaft beherbergen soll, soll in Kürze beginnen.
Bereits errichtet ist die magische Palisade, welche Alsahav umschließt. Dauerhaft soll die Oase jedoch zusätzlich von einer Rosenberankten Lehmmauer geschützt werden.
Die Stadtplanung schreitet schnell voran, und so wird, wenn es nach den Plänen geht, bald schon eine prachtvolle und reiche Oasensiedlung entstanden sein, die es dem leiblichen und sinnlichen Wohl an nichts mangeln lässt.

Das neue Wappen Orons ist das schwarze Einhorn (Shadifriit) auf rotem Grund. Die alte Dornrose wird jedoch als Wappen der Priesterschaft beibehalten.

Das Alte Oron

Geographie OronsDas Moghulat Oron befand sich im östlichen Mittelaventurien auf der elburischen Halbinsel. Es grenzte im Norden an den Golf von Perricum, im Westen an das Mhaharanyat Aranien, im Süden an das Yalaiad und im Osten an die blutige See sowie den Maraskansund. Damals lebten geschätzt 200.000 Menschen innerhalb der Grenzen des Moghulats. Die größte Ausdehnung hatte das Land von Südwesten nach Nordosten mit etwa 200 Meilen, die Südost – Nordwest-Ausdehnung betrug etwa 150 Meilen.

Der Fluss Tern durchfließt das ehemalige Moghulat von Süden nach Norden und mündet in den Golf von Perricum. Dieser Fluss ist für die gute Fruchtbarkeit der Region maßgeblich verantwortlich. Der Djerim Yaleth ist ein Gebirgszug mittlerer Höhe der das Gebiet von Südwesten nach Nordosten durchzieht. In diesem Gebirge entspringt auch der schon erwähnte Fluss Tern. An den südwestlichen Ausläufern des Djerim Yaleth laufen die Berge in ein bewaldetes Hügelland namens Farsh Uruch aus, welches auch unter dem Namen Schattenwald bekannt ist.

Vom Rest Araniens war Oron durch den sogenannten Dornrosenwall abgetrennt worden. Dieser war von der Herrscherin Dimiona von Oron – der Schwester von Arkos Schah II – zum Schutz des Moghulats errichtet worden. Der Wall bestand aus Dornrosen und schwarzem Wein und war etwa 6 Schritt hoch sowie 10 Schritt tief.

Im Jahre 1021 BF war die Region von dem folgenden Staatsoberhaupt, der Moghuli Dimiona von Oron, befreit. Neben Ihrer Funktion als Staatsoberhaupt fungierte sie zugleich auch als Oberste Priesterin des Belkelel-Kults, welcher im Moghulat seit ihrer Inthronisierung Staatsreligion war. Belkelel ist eine Erzdämonin und gilt als die Widersacherin der Göttin Rahja, wobei Belkelel aber als die „wahre Göttin“ präsentiert wurde, und Rahja hingegen als eine „falsche Interpretation“. Belkelel repräsentiert die egoistischen Facetten von Genuss, Rausch, Ekstase, Lebenslust und der geschlechtlichen Liebe. Sie lehrt Genuss ohne dabei Rücksicht auf andere zu nehmen. Es zählt allein die Befriedigung eigener Bedürfnisse, Triebe oder Gelüste. So sind unter anderem der Genuss von Rauschmitteln, Völlerei, Maßlosigkeit und Ekstase bis zur Selbstaufgabe, aber auch sexuelle Gewalt bei den Anhängern dieses Kultes an der Tagesordnung. Neben dem Belkelelglauben waren noch die Kulte Levthan und Tasfarelel relativ verbreitet. Als einzige der sogenannten Heptarchien verbat das Moghulat Oron den Zwölfgötterglaube nicht und tolerierte ihn weiterhin , wenngleich die aktive Ausübung bestenfalls verpönt war.

Die Hauptstadt des Moghulats war die etwa 6000 Einwohner zählende am Maraskansund liegende Stadt Elburum. Die Stadt ist aufgrund der oftmals weiß getünchten Häuser auch heute noch als die „Weiße Stadt“ bekannt. Sie beherbergte Tempel der Belkelel sowie Tasfarels. Darüber hinaus befanden sich noch entmachtete Tempel Hesindes und Peraines sowie ein geheimer Tempel des Phex in der Stadt. Die Stadt war auch Heimat der einzigen Magierakademie des Moghulats. Die Schule der Schmerzen legte die Schwerpunkte der Lehre und Forschung auf Heilungs- und Beeinflussungsmagie und  wurde von ihrer Spektabilität Dottora Maryan di Shumir geleitet. Der volle Name der Akademie lautete Magisches Institut zum Studium des sterblichen Leibes und des ewigen Schmerzes, gegründet zu Elburum zu Ehren der Herrin der Blutigen Ekstase. Die an der Mündung des Tern liegende Stadt Llanka war mit ihren etwa 3300 Einwohnern die zweitgrößte Stadt des Landes. Die Stadt hatte trotz Ihrer Größe nur eine geringe Bedeutung, da der Hafen der Stadt seit der Machtübernahme  durch einen besonders großen Malmer blockiert wurde.

Haupteinnahmequelle der Moghulats war der Handel mit Zithabar, Rauschgurke, Purpurmohn, Weizen, Bier, Trockenobst, Wolle, Baumwolle, Luxusgütern wie Edlen Weinen, Teppichen sowie Schwarzem Wein.

Politische Grenzen und Anspruchsgebiete im Jahr 30 HAL

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